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Trainingszonen

10. April 2026 durch
Runergy
Trainiere smarter, nicht härter – die 3 Trainingszonen | Runergy

Wer effektiv trainieren will, braucht mehr als nur Schuhwerk und Motivation. Die Aufteilung deines Trainings in drei Intensitätszonen ist eine der wirksamsten Methoden, um gezielt Fortschritte zu erzielen – egal ob du gerade anfängst oder schon Jahre läufst.

1

Grundlagenausdauer – die Basis

Niedriges Tempo · 60–70 % Herzfrequenz max.

Intensitätniedrig

Zone 1 ist das Fundament jedes Trainingsplans. Du läufst in einem Tempo, bei dem du dich noch gut unterhalten könntest – leichtes Schwitzen ist okay, Atemnot nicht. Der Körper lernt hier, Fett als primäre Energiequelle zu nutzen und die aerobe Kapazität zu stärken.

Dieser Bereich macht idealerweise 70–80 % deines gesamten Trainingsvolumens aus. Viele unterschätzen seine Bedeutung und trainieren zu intensiv – mit der Folge von Überbelastung und Stagnation.

Regenerationsläufe Lange ruhige Läufe Fettverbrennung Basis aufbauen
2

Entwicklungszone – der Aufbau

Mittleres Tempo · 70–85 % Herzfrequenz max.

Intensitätmittel

Zone 2 liegt im sogenannten „Tempo"-Bereich. Du atmest spürbar tiefer, kannst aber noch kurze Sätze sprechen. Dein Körper beginnt, mehr Kohlenhydrate als Energie zu nutzen und die Laktatschwelle wird gezielt trainiert.

Einheiten in Zone 2 sind besonders wertvoll für Wettkampfvorbereitungen, Tempoläufe und Fahrtspiele. Sie verbessern deine Leistungsfähigkeit an der Schwelle – der Punkt, ab dem Laktat sich anstaut.

Tempoläufe Fahrtspiele Laktatschwelle 10K–Halbmarathon-Pace
3

Hochintensität – der Antrieb

Hohes Tempo · 85–100 % Herzfrequenz max.

Intensitäthoch

Zone 3 ist intensiv und schmerzhaft – im besten Sinne. Sprechen ist kaum möglich, du läufst an oder nahe deiner maximalen Kapazität. Der Körper arbeitet anaerob und produziert mehr Laktat, als er abbauen kann.

Intervalltraining und VO₂max-Einheiten gehören hierhin. Obwohl diese Zone für den größten Leistungssprung sorgt, sollte sie nur einen kleinen Anteil – rund 10–15 % deines Trainings – ausmachen. Zu viel davon führt schnell zu Übertraining.

Intervalle VO₂max Sprinttraining Wettkampftempo

Wie ermittelst du deine Herzfrequenzzonen?

Eine einfache Faustregel: Maximale Herzfrequenz = 220 minus dein Alter. Noch besser ist ein Feldtest oder ein Laktattest beim Sportmediziner. Nutze eine Herzfrequenzuhr oder die Runergy-App, um deine Zonen direkt beim Training im Blick zu behalten.

Das 80/20-Prinzip: Die goldene Regel

Studien zeigen, dass Spitzenausdauersportler rund 80 % ihres Trainings in Zone 1 und nur 20 % in Zone 2 und 3 verbringen. Dieses Verhältnis reduziert Verletzungsrisiken, verbessert die Regeneration und führt langfristig zu mehr Leistung.

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